30.06.2025

Von großen und von kleinen Tieren

Die MENTOR-Leselernhelfer bei einer Führung durch den Wildpark an den Eichen

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch Herrn Leier und Herrn Ott, genannt „Hase“, ging es los. Zuerst zur Frage: Warum heißt die Anlage Wildpark an den Eichen?
Antwort: Die Bodenbeschaffenheit eignet sich bestens für Eichen, aber es gibt auch zahlreiche Buchen.

Das erste Highlight war die Fütterung der Geier. Eine Mutige wurde gesucht, die mit ins Geiergehege ging, um die großen Vögel bei ihrem Streit um die besten Fleischbrocken aus der Nähe zu beobachten, alle anderen konnten dem Spektakel in Sicherheit vor der Glasscheibe folgen.
Es folgten Erklärungen zur Bedeutung von Totholz im Wald, zur Bestimmung der Höhe von Bäumen, der Festlegung von Himmelsrichtungen im Wald und all dies gespickt mit lustigen Anekdoten, Erweiterungsfragen, Zusatzinformationen, kleinen Belohnungen und stets unter Einbeziehung der begeisterten Zuhörer:innenschaft.
Eine völlig neue Waldperspektive ergab sich, als wir im „Käfergang“ den Wald durch einen Spiegel, der in die Baumwipfel zeigte, wahrnehmen konnten.

Ein nächster Höhepunkt war die Fütterung am Luchsgehege. Hier berichtete Herr Leier,  mit welchen Tricks und mit wie viel Aufwand der erste Luchs, die Liesl, vom Baum geholt wurde.

Fast schon am Ende der Führung ging’s durch das Tor der Wünsche. Da es sommerlich warm war, wünschte sich die kommissarische Vorsitzende, Rosy Wolters, offenbar ein Bier, zumindest wurde ihr dieser Wunsch zur allgemeinen Erheiterung sofort erfüllt. Schwieriger war da schon der zweite Wunsch, der auftragsgemäß „Glück, Kraft und Gesundheit für uns alle“ lautete. Er brachte ein Glücksschwein und der Gesundheit förderliche Brausebonbons zutage.

Die letzte Station betraf den Ausblick auf  Beopolis, die Eröffnung der Vogelstadt im nächsten Jahr. Vieles im Wildpark ist durch Spendengelder finanziert, so auch die neu entstehende Vogelvoliere, der „Bauernhof“, das Eselhaus, der laut Leier „größte Elch Deutschlands“ (gemeint ist das Klettergerüst) und die Riesenrutsche.

Als kleines Dankeschön für die lehrreiche und unterhaltsame Führung leistete auch der Verein MENTOR-Die Leselernhelfer einen Spendenbeitrag  und erhielt dafür zwei Urkunden zur Ernennung zum „hochverdienten Bürger von BeoPOLIS“.

Zum Abschluss des Nachmittags traf man sich im Schatten des Podiums an der Waldschänke, wo es für jeden ein Getränk und eine kleine Überraschung gab.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Thomas Leier für vielerlei Einblicke in das natürliche Leben im Wald, die er uns auf seine ganz besondere, unterhaltsame, informative und überaus spritzige Art vermittelt hat. Wir danken auch Herrn Torsten Ott, der als „Hase“ immer wieder Überraschungen  zur Hand hatte und die Gruppenfotos schoss. Wie immer geht auch ein Dank an unsere Leselernhelferinnen und –helfer für ein Jahr geleisteter ehrenamtlicher Arbeit zum Wohle unserer Kinder.